waldemar_betz (waldemar_betz) wrote,
waldemar_betz
waldemar_betz

Umerziehung der Deutschen

Der Begriff Umerziehung bezeichnet eine tiefgreifende politische, anschauungs- und verhaltensmanipulierende Maßnahme, bei welcher durch aufgezwungene und systematische Indoktrination auf offene oder subtile Weise insbesondere eine Änderung des ideologischen Weltbildes bewirkt werden soll. Die nationalmasochistische sowie xenophile Umerziehung in der BRD wird ergänzt durch die Holocaustreligion, die quasi-offizielle Staatsreligion, und als Waffe in der Psychologischen Kriegführung gegen das Deutsche Volk als Ganzes eingesetzt. Geschichte Unmittelbar nach Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, der durch den Eintritt der VSA zum Weltkrieg geworden war, wurde in allen Besatzungszonen des Deutschen Reiches durch die Besatzungsmächte eine radikale Umerziehung des deutschen Volkes u. a. mit Einrichtung spezieller Internierungslager eingeleitet. Im Zuge dieser Willkür- und Gewaltherrschaft kam es auch zu Folterungen und Peinigungen politisch Andersdenkender. In den jeweiligen Besatzungszonen fanden dafür folgende Bezeichnungen Verwendung: VS-amerikanische Zone: Re-Education britische Zone: Reconstruction französische Zone: mission civilisatrice sowjetische Zone: antifaschistisch-demokratische Umgestaltung Das alliierte Umerziehungsprogramm der Nachkriegszeit wurde und wird häufig getarnt als „demokratische Bildungsarbeit“ bzw. als eine „Erziehung zur Demokratie“. Hingegen bestand das reale Ziel der Umerziehung durch die Siegermächte darin, die Deutschen ihrer jahrtausendelang gewachsenen Kultur zu berauben und ihren Volkskörper zu zerstören. Diese Umerziehung war stets ein erklärtes Ziel der Feinde Deutschlands. Allen erfolgten Umerziehungen gemeinsam war die abgesprochene Grundkonzeption in der jeweiligen Einflußzone aller vier Siegermächte, die auch durch den jahrzehntelangen sogenannten „Kalten Krieg“ ungebrochen Bestand hatte. Eine bedeutsame Rolle spielte dabei die jüdisch-marxistische Frankfurter Schule, die die eifrigsten Verfechter des Geschichtsbildes der Sieger stellte. Die Umerziehung findet bis heute ihre Forsetzung in der bundesdeutschen Politik, insbesondere der Bildungspolitik und Medienpolitik sowie in den zahllosen, von der BRD und deren Blockparteien vorangetriebenen Initiativen gegen freie Meinungsäußerung („gegen Rechts“). Schreibfeder.png Politische Dummheit kann man lernen, man braucht nur deutsche Schulen zu besuchen. Die Zukunft Deutschlands wird wahrscheinlich für den Rest des Jahrhunderts von Außenstehenden entschieden. Das einzige Volk, das dies nicht weiß, sind die Deutschen. – Der Londoner Spectator, 16. 11. 1959, zitiert in:
Die Jahrhundertlüge Der Bombenkrieg als Vorbereitung für die Umerziehung „Wir bringen Demokratie“ Für den britischen Chefpropagandisten Robert Lord Vansittart ging es um „eine geistige Erneuerung der dreisten Horde“, die Deutschen sollten einer „geistigen Heilbehandlung“ unterzogen werden, um ihnen „eine brandneue Art der Lebenseinstellung“ einzupflanzen. Zur Logik der Umerziehung gehörte die Abstrafung. Die Deutschen sollten das ihnen widerfahrene Leid als selbst verschuldet begreifen. Die Zerstörung der alten Städte paßte in die Vansittart-Logik als Teil der „Heilbehandlung“. Der Bombenterror zerstörte nicht nur materielle Güter, sondern auch kollektive Symbole und Kultur- und Geschichtsgüter usw., an die sich Erinnerungen und ideelle Werte knüpften. Die tabula rasa in den Städten schuf die Grundlage für eine tabula rasa in den Köpfen, um eine geistig-kulturelle Neuprogrammierung vorzunehmen. Wer die Umerziehung gutheißt, würdigt damit auch die Zerstörung der deutschen Städte als eine ihrer Voraussetzungen. Der jüdische Liedermacher Wolf Biermann bezeichnete die Bomben als „Himmelsgeschenke“. Antideutsche Gruppierungen, die die Umerziehung noch überbieten wollen, skandieren folgerichtig: „Bomber Harris, do it again!“. Umerziehung hat als Mittel Leiderfahrung zur Voraussetzung. Während Linke die Bombardierung Deutschlands und die Umerziehung gutheißen, lehnen Rechte beides als inhuman ab. Pläne für die Umerziehung des Deutschen Volkes Während des Zweiten Weltkrieges und der unmittelbaren Nachkriegszeit wurde durch die Alliierten eine ganze Reihe von mehr oder weniger divergierenden Nachkriegsplänen diskutiert. Vor allem in den Vereinigten Staaten spielte das zukünftige Erziehungswesen in einem besetzten Deutschland eine zentrale Rolle. Hohe Aufmerksamkeit erhielt das im Jahr 1944 erschienene Buch „What to do with Germany“ („Was sollen wir mit Deutschland machen“) von Louis Nizer, einem Mitglied des jüdischen Bnai Brith Ordens. Anders als beispielsweise Henry Morgenthau schlug Nizer nicht die Ausschaltung Deutschlands als wirtschaftlichen Machtfaktor vor, sondern im Gegenteil dessen wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Krieg. Nizers Nachkriegsplan für Deutschland bestand primär darin, eine Charakterwäsche von bisher nicht bekannten Dimensionen am Deutschen Volk durchzuführen, die sich des schulischen Lehrstoffs, besonders aber auch der Massenmedien wie Film und Rundfunk bedienen sollte. Höchstrangige alliierte Politiker wie Winston Churchill, Robert Vansittart, Franklin D. Roosevelt, Dwight D. Eisenhower und Harry S. Truman lasen das Buch und stimmten dem Inhalt vorbehaltlos zu. Dwight D. Eisenhower ließ als Oberbefehlshaber über die amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland das Buch an seine höheren Offiziere verteilen und Aufsätze über den Inhalt schreiben. „After the last war: German education was untouched. Today: all Nazi-doctrine has been destroyed. New textbooks prepared for German youth... under our direction, not the Germans'!“ — Here Is Germany (Progagandafilm 1945) Zu den Entwürfen für das Nachkriegsdeutschland gehörten der Hooton-Plan, der Kaufman-Plan und der Morgenthau-Plan, die alle offen eine Vernichtung Deutschlands proklamierten. Erst durch die sich abzeichnende Konfrontationslage mit der Sowjetunion wurde der Marshallplan aufgelegt. Das Buch „What to do with Germany“ enthält zur geplanten Umerziehung unter anderem folgende Forderungen: Forderungen aus „What to do with Germany“[4][Anzeigen] Maßnahmen Die Freiburger Zeitung vom Juni 1942: Errichtung eines Protektorats „Demokratische“ Bildungspolitik Um die „Erziehung zur Demokratie“ durchzusetzen, richteten die Besatzungsmächte ihr Augenmerk besonders auf die Lehrerschaft an Schulen und Hochschulen. Die anfänglich rigorose Ausschaltung des deutschen Lehrkörpers war eine wichtige Voraussetzung für die „demokratische Beeinflussung“ der Jugend. In manchen Gegenden wurden bis zu 90 Prozent der Lehrer entlassen. Die Folgen waren Lehrermangel und große Klassen. Mit sogenannten Schulhelfern und im Zuge der Machtübernahme entlassenen bzw. pensionierten Lehrern wurde versucht, die Lücken zu schließen. In der VS-amerikanisch besetzten Zone wurden vor Eröffnung der Schulen im Herbst 1945 Intensivkurse und Dauerpropgramme mit der Verpflichtung zu wöchentlichem Besuch initiiert. Umerziehungshelfer Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden sich im Gegensatz zu der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg genügend Deutsche, die sich den Besatzern als Umerziehungshelfer zur Verfügung stellten. Diese Hilfskräfte waren nach strengen Methoden ausgesucht und geschult worden und erhielten anschließend einflußreiche Posten in der Politik- und Medienlandschaft. Das Berufsverbot für Belastete und der Lizenzzwang für die zugelassenen Parteien und sämtliche Medien schufen eine scharfe Auslese. Die deutschen Hochschul-Professoren, vor allem im Fach Geschichte, hatten 1945 weitestgehend ihre Lehrstühle im Zuge der Entnazifizierung verloren. An ihre Stelle traten zurückkehrende Emigranten und politisch „Unbelastete“. Sie mußten sich hüten, „Verbrechen der Nazis“ zu verharmlosen und durften nichts Nachteiliges über die neuen Herren im Lande sagen. Ebenso durften Schriften jeglicher Art nicht in Umlauf gebracht werden, die ungünstige Bemerkungen gegen die Besatzungsmächte und ihre Politik enthielten. Umerziehungsmedien Heute sind fast sämtliche, über die Medienpolitik beeinflußte Medienbereiche, insbesondere Film, Fernsehen und Literaturmedien, von antideutschen Umerziehungsprodukten durchsetzt. Der ahnungslose Konsument ist häufig nicht dazu in der Lage zu entscheiden, ob es sich bei den betreffenden Medienbeiträgen um Wahrheit, Lüge oder eine Misc   : Lizenzzeitung Umerziehungsliteratur Zum Zwecke der Umerziehung werden seit 1945 zahllose, insbesondere gegen das Deutsche Volk, Deutschland, den Nationalsozialismus und seinen Begründer Adolf Hitler gerichtete Schriften herausgegeben. In diesen werden regelmäßig einerseits Tatsachen verschwiegen bzw. verharmlost und andererseits Lügen verbreitet. Es ist für den unbedarften Leser oftmals sehr schwierig einzuschätzen, wie hoch der Wahrheitsgehalt der betreffenden Medienprodukte ist oder ob es sich gänzlich um Lügen handelt, was freilich die Absicht der Umerziehungsliteratur ist. Emanzipationsbestrebungen (Geschlechtergleichschaltung) Weitere Umerziehung betrifft die Emanzipation von Mann, Frau und Kind in eine Richtung, die Familien und Volksindividuen untereinander spalten soll. Damit soll den Völkern der einzig freie Meinungshort genommen und die Volksindividuen und die Volksmasse in die „totale staatliche Abhängigkeit“ getrieben werden, da diese Meinungen und Volksbildung (z.B. Geschichte) nur noch vom Staat (in Form von Kinderkrippen, Kindergärten, Schulen) doktriniert werden. Weiterhin sollen bestimmte Minderheiten gefördert werden, deren Aufgabe es ist, die völkisch gesunde Familie zu zersetzen und zu zertreten, um ein sterbendes (nachwuchsschwaches) und staatlich-willfähriges Volk zu erhalten: Geschlechtergleichschaltung Mögliche Gegenmaßnahmen Einer Umerziehung kann z. B. dadurch entgegengewirkt werden, daß zu sachlicher Auseinandersetzung und Hinterfragung der Vorgeschichte und Geschichte insbesondere des Zweiten Dreißigjährigen Krieges angeregt wird, statt Schuldgefühle durch Einwirkenlassen der Greuelpropaganda unter Verweis auf angebliche „Beweise“ der politisch korrekten Geschichtsschreibung (z.B. sogenannte Berufszeugen oder unbewiesene Darstellungen über einen angeblichen Überfall auf den Sender Gleiwitz) zu diskutieren. Der Versuch der unbedarften BRD-Bürger, sich sachlich-unvoreingenommen gerade mit der Geschichte Deutschlands und insbesondere des Dritten Reiches zu befassen, wird hierzulande nachhaltig negativ sanktioniert. Dazu leisten die zahlreichen politisch korrekten Gutmenschen einen erheblichen Beitrag. Eine Wissensansammlung bezüglich Vorkommnissen dieser Epoche wird durch die alliierte Zensur und die dazu in Ergänzung stehende BRD-Zensur der betreffenden zeitgeschichtlichen Quellen äußerst erschwert. Der Revisionismus setzt an diesem Irrweg an, indem er für eine möglichst wahrheitsgetreue, sachliche Beschäftigung mit der Zeitgeschichte wirbt und sich für eine Veröffentlichung historisch bedeutender, bislang verheimlichter Dokumente einsetzt. Nur derjenige, der eine Geschichtsbetrachtung zuläßt, welche sich an der Wahrheit orientiert, wird das politische Handeln der Gegenwart annähernd begreifen können. Wirkung der Umerziehung weitgehende Zersetzung des Zusammenhaltes der deutschen Volksgemeinschaft ausgiebige Förderung der Einwanderung von Zugehörigen fremder Völker und deren Vermischung mit dem deutschen Volk Schürung von Klassenunterschieden zur Erzielung von sozialer Uneinigkeit aufwendige Maßnahmen zu Erhalt und Förderung der Vermehrung von Individuen mit schweren Erbkrankheiten wie z. B. angeborener Schwachsinn Ausrichtung der Wirtschaft zum Schaden des deutschen Volkes Gezielte Massenverbreitung von entarteter Literatur, Musik, Malerei, Architektur und Kleidung Jugend weitgehend ohne Tugenden Entartung der deutschen Sprache Förderung des Ethnomasochismus Ziel Auch Kinder werden schon früh in deutschfeindliche politische Aktionen mit einbezogen und seelisch mißbraucht Die Umerziehung hatte den Zweck, das deutsche Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen die Westmächte ein Mittel, das Westdeutschland mit Hilfe einer systematischen Massenbeeinflussung jedoch weit effektiver unterwarf als die sowjetisch besetzte Zone Mitteldeutschlands. Der militärischen Unterwerfung Deutschlands folgte ein neuer Coup: die moralische Unterwerfung, die Deutschland dauerhaft fesseln würde. Hatte die Kriegsschuldlüge des Versailler Diktates noch zu allgemeinem Protest geführt, ließ das scheinbare Zuckerbrot des Marshallplans das deutsche Volk alle Schuldvorwürfe widerstandslos auf sich nehmen. Das Ziel lautete gemäß der Devise Churchills in Bezug auf das deutsche Volk: „Keep them fat, but impotent!“ In Mitteldeutschland, also der SBZ (oder der sogenannten DDR), war die Umerziehung weit weniger tiefgründig. Wer sich jedoch der Sowjetisierung widersetzte, wurde interniert. Zur geplanten Umerziehung sagte der spätere Vorsitzende der Deutschen Partei, Heinrich Hellwege, am Vorabend der Moskauer Außenministerkonferenz am 10. März 1947: „(…) Die Idee der Umerziehung erscheint uns reichlich gouvernantenhaft, wie in der muffigen Atmosphäre des Plüschzeitalters geboren mit seiner Überheblichkeit und Flachheit. (…) Auf dieser Grundlage sind die drei Hauptelemente (…) beschlossen worden, und zwar einmal die Ausrottung des Nationalsozialismus (…) in Zusammenhang mit der Umerziehung des Deutschen Volkes, zum anderen die Begrenzung des Lebensstandards unseres Volkes (…) und schließlich die Auferlegung von Reparationen.” Der amerikanische Politikwissenschaftler Paul Gottfried erklärt: „Im Unterschied zu den Amerikanern wurde die ‚liberaldemokratische‘ Staatsform in Deutschland durch Siegermächte aufgezwungen und die Siegermächte wollten die deutsche, politische und kulturelle Vergangenheit zielbewußt begraben. Bei den Deutschen wurden Vergangenheitsbewältigung und der von antinationalen Intellektuellen hochgestellte Verfassungspatriotismus ineinander gefügt. Beides wirkt darauf hin, die Deutschen weniger deutsch zu machen.“ Anerzogenes Geschichtsbild Schild am Bremer Hauptbahnhof - Zwei Lügen in einem Satz. Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: - Unternehmen Barbarossa - Vernichtungslager Das deutsche Geschichtsbild ist ein Produkt von Umerziehung und Siegerjustiz. Der amerikanische Professor Harry Elmer Barnes urteilt: „Von der gesamten deutschen Bevölkerung sind nur wenige Gruppen einer so vollständigen Gehirnwäsche unterzogen worden, wie die Gilde der Historiker.“ Über die den Deutschen verordnete Geschichtsschreibung bemerkte der Historiker Hellmut Diwald: „Seit 1943 galt die reeducation bei den Westalliierten als eine beschlossene Sache. Das allgemeine Ziel wurde in einer Aktennotiz mit dem Satz umrissen: „Wir werden die gesamte Tradition auslöschen, auf der die Deutsche Nation errichtet wurde.“ Deshalb unterlegten sie der ganzen Deutschen Geschichte eine beständige Bereitschaft zu militärischer Aggression, die in unserem Jahrhundert schließlich ihren Gipfel darin erreicht habe, daß Deutschland die beiden Weltkriege vom Zaun gebrochen hätte.“ Um Geschichtslügen und Geschichtsfälschungen in das deutsche Bildungssystem, in Schulen, Gymnasien und Universitäten einschleusen zu können, wurde schon auf der Konferenz von Jalta im Februar 1945 eine 50-jährige Besetzung des deutschen Reichsgebietes beschlossen. Zehntausende deutscher Lehrkräfte und Professoren wurden aus dem Amt gejagt, an deren Stelle dann willige Kollaborateure gesetzt wurden. Lizenzen für Zeitungen und Zeitschriften (Anm.: „Süddeutsche“, „BILD“ u.v.a.) wurden nur an den Besatzungsmächten gehorsame Kollaborateure erteilt, um die Sieger-Sicht von der Allein-Kriegsschuld des Deutschen Reiches auch wirklich durchsetzen zu können. Um der deutschen Jugend und den nachwachsenden Generationen viele Informationsquellen abzuschneiden, erließen alle vier Besatzungsmächte – naturgemäß die sowjet-bolschewistische eingeschlossen – einen „Nero-Befehl” zur Verbrennung von Forschungsunterlagen und Büchern zur Weltgeschichte unter dem Befehlstitel: Liste der auszusondernden Literatur. Dieser Vernichtungsaktion fielen Millionen Bücher, etwa 36.000 Titel, Broschüren, Zeitungen und Zeitschriften zum Opfer, auch wenn sie inhaltlich nicht direkt nationalsozialistisches Gedankengut und Lehrstoff beinhalteten. Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Kontrollratsbefehl Nr. 4, vom 13.05.1946 Geistiger Völkermord → Memorizid Für Arnold Gehlen reichte die Kunst, jemanden geistig wehrlos zu machen, von der Lüge bis zur Diffamierung. Deshalb hatte die internationale Konvention über die Verhinderung und Unterdrückung des Verbrechens des Völkermordes vom 9. Dezember 1948 auch einen geistigen Völkermord anerkannt und in Art. II b definiert als „schweren Angriff auf die physische oder geistige Integrität einer Gruppe“. Dieser Begriff, so ergänzte Gehlen, „umfaßt natürlich die Traditionen und Überlieferungen eines Verbandes ebenso wie ihre Ehre, und ein Volk gewaltsam von seiner Geschichte abzutrennen oder zu entehren, bedeutet dasselbe, wie es zu töten.“Alfred Ardelt stellte zum anhaltenden geistigen Völkermord an den Deutschen fest: „Arnold Gehlen hat in seinem Buch ›Moral und Hypermoral‹ bereits 1969 darauf hingewiesen, ein Volk von seiner Geschichte abzuschneiden, das bedeutet Völkermord. Der Vorgang ist inzwischen weitergegangen. Nicht nur aus der Geschichte, aus dem geistigen und kulturellen Seinszusammenhang werden die Deutschen ebenso verdrängt wie aus dem biologischen. Der während und nach Beendigung der Kampfhandlungen im Zweiten Weltkrieg eingeleitete Genozid wurde nach einer knappen Unterbrechung, als die Deutschen für Hilfsdienste im kalten Krieg notwendig waren, wieder aufgenommen und mit großem Schwung weitergeführt. Zuerst Zerschlagung der geistigen und kulturellen Substanz, die biologische und physische folgte dem zwangsläufig. Das muß zur Kenntnis genommen werden. Die Deutschen haben während des Zweiten Weltkrieges keinen Vernichtungskrieg gegen andere geführt, sie haben um ihr Überleben, um ihr Sein gekämpft. Sie haben diesen Krieg schon gar nicht begonnen. Ideologien haben sie bekämpft, die ihnen gefährlich wurden. Dieses muß eingesehen werden, wie immer einer zu dem Regime von 1933 bis 1945 stehen mag. Erst von da aus sind Überlegungen, wie dem Genozid begegnet werden kann, sinnvoll und möglich. Die Deutschen müssen anfangen, sich die Gedankenfreiheit zu nehmen!“ Von Georg Jaeckel stammt eine Schrift über das Thema Umerziehung, die 1983 von der Landsmannschaft Schlesien, Kreisgruppe Bonn, veröffentlicht wurde. „Die Umerziehung hat den Zweck“, so schreibt Jaeckel, „das deutsche Volk auf psychologischem Wege in seiner geistig-seelischen Substanz entscheidend zu verändern. Damit schufen sich die Westmächte ein Mittel, das die Menschen in der BRD einer systematischen Massenbeeinflussung unterwarf und sie alle Schuld freiwillig auf sich nehmen ließ, wogegen die Kriegsschuldlüge des Versailler Diktates zu einem allgemeinen Widerstand geführt hatte“. „1.500 Deutsche wurden von den Siegern ausgewählt, um als Spitzenmitarbeiter den Umerziehungsprozeß voranzutreiben… Sie bauten damit in die Gesellschaft deutsche Männer in Institutionen und Ideen ein, die die Ziele der Militärregierungen verwirklichen würden, ohne daß der amerikanische Einfluß auf den ersten Blick erkennbar war.“ Der Historiker Roswin Finkenzeller schrieb: „In vielen Städten wurden Amerikahäuser errichtet oder eingerichtet, zu deren Zwecken die ‚reeducation‘ des deutschen Volkes gehörte. Sie verlief so sanft, daß die meisten Leute sie nicht bemerkten und heutzutage der bayerische Innenminister Beckstein die ‚Umerziehung‘ für eine Erfindung von Rechtsradikalen hält.“ Prof. Ernst Nolte hatte ein paar Jahre zuvor geschrieben: „Zwar waren seit der Zeit des Kyros immer wieder Ratschläge und Empfehlungen zu verzeichnen, wie man die Besiegten physisch weiterleben lassen, aber geistig vernichten könne, doch einen so von innen her erfolgreichen Versuch dieser Art hatte es in der ganzen Weltgeschichte bis dahin nicht gegeben.“ Der US-Historiker und Völkerrechtler Alfred M. de Zayas wundert sich ebenfalls: „Wenn mich etwas im heutigen Deutschland stört und beunruhigt, ist es gerade diese Neigung zur übertriebenen Selbstkritik, die für mich bedeutet, daß viele Deutsche den Sinn für Realität, für Geschichte, für Verhältnismäßigkeit verloren haben.Oder schlimmer, daß manche Deutsche anscheinend an einer Megalomanie leiden – sie wollen die größten Verbrecher der Geschichte sein und zugleich die größten Büßer.“ Zitate „Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger in die Geschichtsbücher der Besiegten Einzug gehalten hat und von den nachfolgenden Generationen geglaubt wird, kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“ — Walter Lippmann, jüdischer Publizist und Chefredakteur der New York World „Man wollte für den Tag nach Hitler ein Programm haben, Regeln, nach denen sich die Deutschen auf ihrem Weg zur Demokratie richten sollten. Und ich sollte an der Ausarbeitung dieses Programms mitarbeiten, sollte mich um die Leute in Deutschland kümmern, die wieder Filme machen wollten. Und sollte verhindern, daß ehemalige Nationalsozialisten weiter Filme machten. Mit diesem Programm fingen wir noch während des Krieges an. […] Als man mich einzog, steckte man mich in New York auf eine Art Schule, wo ich auf meine Umerziehungsaufgabe vorbereitet wurde.“ — Billy Wilder, jüdischer Filmregisseur und Drehbuchautor „Deutschland schleppt sich seit 1945 in dem würdelosesten Zustand seiner Geschichte dahin. Seit Jahr und Tag leben wir in einer Atmosphäre beständiger Irreführungen und Entstellungen.“ — Prof. Dr. Hellmut Diwald, „Die Welt“ am 06. März 1982 „Das endlose Beschuldigen des deutschen Volkes seit 1945 ist wie das unablässige Schlagen eines erblindeten und gefesselten Körperbehinderten! Den Deutschen hat man durch dauernde falsche Geschichtsdarstellungen alle Argumente zur Verteidigung und Rechtfertigung genommen. So wurden sie geistig gefesselt, verkrüppelt und blind gemacht.“ — Josef A. Kofler: Die falsche Rolle mit Deutschland. 2004, S.4 „Ohne die Geschichte des Vaterlandes, ohne die Kenntnis seiner Vorteile, kann der Bürger sein Vaterland nicht lieben, ohne die Tugenden seiner Väter zu wissen, kann er ihnen nicht nachstreben; ohne von den Patrioten gehört zu haben, kann er ihnen nicht nacheifern; kurz, ohne die Kenntnis der vaterländischen Geschichte ist der Bürger ein Spielball in der Hand eines schlauen Betrügers.“ — Friedrich Ludwig Jahn „Was tun? Die Rechte muß nur die Frankfurter Schule konsequent beim Wort nehmen. Die Parole heißt: ‚Macht kaputt, was Euch kaputtmacht!‘“ — Christian Rogler (1999) „Ich fahre jeden Tag am zukünftigen Holocaust-Denkmal vorbei. Das ist so penetrant und plump. Es fordert jetzt schon zum Vandalismus auf. Ein entseeltes Labyrinth aus Beton, in dem wahrscheinlich nur gesprayt, gedealt und geschändet wird. Es ist wieder nur ein Monument deutscher Unbelehrbarkeit.“ — Modegestalter Wolfgang Joop
Tags: deu, reich
Subscribe

Recent Posts from This Journal

  • Post a new comment

    Error

    Anonymous comments are disabled in this journal

    default userpic

    Your reply will be screened

    Your IP address will be recorded 

  • 0 comments